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Ratinger Tor in Düsseldorf

  
Das Ratinger Tor, einstiges Stadttor von Düsseldorf, welches jedoch nicht zur Verteidigung, sondern hauptsächlich als Zierde und zur Repräsentation der Stadt gedacht war, wurde zwischen den Jahren 1811 und 1815 erbaut, befindet sich in der Maximilian-Weyhe-Allee direkt in der Düsseldorfer Altstadt und trägt die Hausnummer 1-2. Es trennt die Altstadt vom Stadtteil Hofgarten und grenzt somit den historischen Kern der Stadt Düsseldorf ab.

Das Ratinger Tor in Düsseldorf besteht aus zwei kleinen quadratischen, mit dorischen Säulen bestückten Gebäudeteilen, die zu früherer Zeit als Zollhäuser dienten und in denen heute oftmals Kunstausstellungen organisiert werden. Zwischen diesen beiden vollkommen identischen Teilen, die sich direkt gegenüberstehen, verläuft eine sehr breite, vierspurige Hauptstraße.


 

Bauherr Adolph von Vagedes, der im Jahre 1808 von Münster nach Düsseldorf gekommen war, war der Architekt dieses Bauwerks im klassizistischen Stil, welches Vorbild für Schinkels „Neue Wache“ in Berlin aus dem Jahre 1818 und für die Münchner Propyläen, also eine bestimmte Art von Torbauten, von Klenze gewesen sein soll.

Das südlich gelegene der beiden Torhäuser war im zweiten Weltkrieg durch Bombenangriffe sehr stark beschädigt worden, wurde jedoch wieder hergestellt und beherbergt heute eine sehr bekannte Galerie namens Galerie Nebelung, die seit dem Jahre 1986 von der Galeristin Hete Hünemann betreut wurde und auch über deren Tod im Jahre 2001 hinaus besteht. Bis zum Jahre 1955 diente es jedoch als Wohnung des Stadtplaners und städtischen Dezernenten Professor Friedrich Tamms. Das Gebäude im Norden wurde im Jahre 1984 mit Hilfe einer Geldspende eines Heimatvereins namens „Düsseldorfer Jonges“ vollständig restauriert. In ihm befindet sich heute das so genannte „Haus des Brauchtums“.