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Königsallee in Düsseldorf

  
Die Düsseldorfer Königsallee, auch oft einfach nur als „Kö“ bezeichnet, verläuft von Norden nach Süden mitten durch das Stadtzentrum von Düsseldorf direkt östlich der Altstadt und ist ein berühmter Boulevard, der im Jahre 1804 angelegt wurde.

Ursprünglich hieß diese von Kastanienbäumen gesäumte Straße eigentlich schlicht Kastanienallee, bis sie im Jahre 1851 ihren neuen Namen bekam. Daran schuld war das so genannte „Pferdeäpfel-Attentat“ im Jahre 1848. König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen besuchte in diesem Jahr die Stadt Düsseldorf und wurde mit Pferdeäpfeln beworfen, als er vom alten Bahnhof aus zum Schloss Jägerhof unterwegs war, weil die Bürger mit den preußischen Verordnungen nicht einverstanden waren. Daraufhin verließ der König wutentbrannt die Stadt, deren Ruf somit in den Adelskreisen Preußens dahin war. Der Düsseldorfer Gemeinderat versuchte nun die Sache wieder gut zu machen, indem er die Kastanienallee in Königsallee umbenannte, sowie einer weiteren Straße den Namen Friedrichsallee gab.


 

Heute ist die äußerst breite Allee mit ihrem Kö-Graben und der großen Anzahl von wunderschönen Bäumen eine Prachtstraße und zugleich ein Wahrzeichen und eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt Düsseldorf. Hier befinden sich viele hochkarätige Modegeschäfte, riesige Einkaufszentren, aber auch Banken und drei Hotels der Spitzenklasse mit jeweils fünf Sternen.

Ebenfalls das Bauen und Wohnen an diesem berühmten Boulevard ist hochklassig - vor allem hochklassig teuer. Die Mietpreise, sowie die Preise für Baugrundstücke sind astronomisch: 13.000 Euro pro Quadratmeter zahlt man für unbebautes Land an der Kö.

Im Sommer des Jahres 2004 feierte die Königsallee ihren 200. Geburtstag, zu dem einige Erneuerungen und Ausbauten realisiert wurden, wie zum Beispiel der Neubau des so genannten „Breidenbacher Hofes“.