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Palais du Luxembourg in Paris |
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Maria Medici ersteht 1546 ein kleines Landhaus vom Herzog Francois Piney-Luxembourg, das nach ihm „le Petit Luxembourg“ benannt wurde. Das Gebäude besteht aus drei Flügeln und einem parkähnlichen Grundstück von 8 Hektar, gesäumt von zahlreichen Obstgärten und Weinhängen. Bevor sie jedoch das Anwesen erwarb, verbrachte sie hier viel Zeit mit Ihren Kindern und genoss die Ruhe dieser romantischen Besitzung. Schließlich beauftragte sie ihren Hofarchitekten Salomon Brosse die umfangreichen Umbauten nach dem Vorbild des Palazzo Pitti in Florenz vorzunehmen. Leider konnte er den Wünschen der Königin nach einem Palazzo im italienischen Stil nicht wirklich gerecht werden. Es entstand eher ein Schloss im französischen Barock-Stil. |
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Die ehemalige Bibliothek des Palais schmücken auch noch heute Wandgemälde des Künstlers Eugen Delacroix. Während der Französischen Revolution diente das Schloss als Gefängnis und eine Zeit lang als Waffenmanufaktur. Im zweiten Weltkrieg war im Palais du Luxembourg der Hauptstützpunkt der Luftwaffe untergebracht. Heute tagt hier der Senat. Der Park ist ein beliebtes Erholungsziel in Paris, in ihm erhebt sich die Fontaine de Medici verziert mit den Flussgöttern Rhein und Seine. |