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Invalidendom |
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Inmitten des ab 1670 durch Libéral Bruant errichteten, klosterartigen Hôtel des Invalides wurde seit den späten 1670er-Jahren eine zweigliedrige Kirchenanlage durch den jungen, vom König protegierten Architekten Jules Hardouin-Mansart erbaut: die lang gestreckte Soldatenkirche als Chorbereich zu dem sich im Süden anschließenden Zentralbau der "Église du Roi" - dem Invalidendom - als Hauptraum. Sie können die Kirche, das Heeresmuseum und Museum für Festungsgeschichte und natürlich das Grabmal Napoléons I. im Invalidendom in der runden, von Visconti entworfenen Krypta, besichtigen. |
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Vielmehr ist richtig, das der Invalidendom in Paris primär als eine Militärkirche im Weichbild der Stadt geplant wurde. Diese sollte mit ihrem hohen Kuppelbau als ein sichtbares Zeichen der Fürsorge und Barmherzigkeit des Königs gegenüber seinen Soldaten verstanden werden; zudem visualisierte sie Größe und Schlagkraft der unter Louis XIV. entscheidend ausgebauten und modernisierten Armee. Bestätigt wird diese Annahme durch mehrere schlagkräftige Argumente, die sie unter http://www.sehepunkte.de/2005/04/druckfassung/5473.html einsehen können. |