 | | Centre Pompidou in Paris. (c) Anne Honisch, fotoplantage.de | Das Centre Pompidou in Paris löste durch die kühne Architektur, ganz aus bunten Röhren, des italienischen Architekten Renzo Piano und des Briten Richard Rogers damals Sprachlosigkeit und heftigen Widerspruch in der Bevölkerung aus. Es markiert bei der Eröffnung 1977 den Höhepunkt der so genannten Hightech- Architektur, bei der die Konstruktion nicht hinter Fassaden versteckt, sondern selbstbewusst gezeigt wird. Sehr schnell jedoch und trotz der Kontroversen zwischen Verteidigern und Kritikern dieses revolutionären Projekts stellte sich der Erfolg des Projekts ein.
Dieses Projekt entspricht den Erwartungen seiner Gründerväter, denn seit der Eröffnung verzeichnet das Centre Pompidou in Paris 150 Millionen Besucher. Im Jahr 1969 hatte der damalige Präsident der Republik, Georges Pompidou, den Ehrgeiz, „sowohl ein Museum als auch ein Kunstzentrum zu schaffen, in dem es neben den Schönen Künsten auch Musik, Kino, Bücher und audiovisuelle Forschung geben sollte." |