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Königsplatz in München

  
München ist bekannt für seine enorme Anzahl großer öffentlicher Plätze. Einer davon ist der Königsplatz im Münchner Stadtteil Maxvorstadt. Er liegt in der Brienner Straße und ist der dritte und letzte Platz in einem Gesamtwerk von drei Plätzen in dieser Straße. Der Königsplatz ist der Mittelpunkt von vier Straßen. Auf dem Platz nimmt das kulturelle Leben von München täglich seinen Lauf.

Der Königsplatz in München wurde im Auftrag von König Ludwig I angelegt. Der damalige eher schlichte Weg von seiner Münchner Residenz zum Schloss Nymphenburg wurde in eine Prachtstraße umgewandelt. Ergebnis ist die heutige Briennerstraße. Sie sollte durch die drei großen Plätze ein eher aufgelockertes Bild ergeben, was wie man sieht, auch sehr gut umgesetzt wurde.


 

Als die Nazis in München ihren Einzug gehalten hatten, wurde der Königsplatz in Königlicher Platz umbenannt und sein komplettes Konzept wurde umgekehrt. Am östlichen Ende entstand der Führerbau, am südlichen Ende das Verwaltungszentrum der NSDAP. Wohnhäuser wurden abgerissen und zwei Ehrentempel entstanden zur Erinnerung an den Hitler Ludendorff Putsch. Dadurch wurde der Königsplatz erheblich vergrößert. Sämtliches Grün wurde entfernt und Granitplatten wurden gelegt, die aus allen Teilen des Deutschen Reiches angeliefert wurden. Danach wurde der Königsplatz für Aufmärsche und die vielen Kundgebungen der NSDAP genutzt. Am 10. Mai 1933 fand hier die vom Studentenbund inszenierte Bücherverbrennung statt.

Auch der Königsplatz blieb während des zweiten Weltkriegs ebenso wenig von der schweren Zerstörung durch Bomben und Granaten verschont, wie viele andere Bauwerke auch. Besonders schwer beschädigt wurden die Ehrentempel, die 1945 dann von den Amerikanern endgültig gesprengt wurden. Nun fehlen nur noch die Wohnbauten, um das Aussehen des ursprünglichen Platzes wieder her zu stellen.