Das Schloss wurde als romantische Ruinenarchitektur konzipiert und von Johann Gottlieb Brendel erbaut. Die Bauzeit für das kleine wunderschöne Gebäude nahm die Jahre von 1794 bis 1797 in Anspruch. Die romantische Außengestaltung der Pfaueninsel setzte sich auch im Inneren fort. Der Innenraum war einfach, jedoch aber mit höchster Qualität ausgestattet. Die wunderschöne Einrichtung hat die Zeit überdauert und ist fast vollständig erhalten, wenn auch gerade an den höchst empfindlichen Papiertapeten einige Schäden zu beobachten sind.
Die Türme sind von außen gleich, jedoch von innen grundverschieden, wurde der eine Turm als Treppenhaus ausgebaut, so enthält der andere Turm eine Reihe von runden kleinen Salons. Einer dieser Salonräume im Turm ist besonders hervorzuheben, denn er stellt originalgetreu eine Bambushütte nach, das Otaheitische Kabinett.
Das kleine Schloss steht zusammen mit der Pfaueninsel mit dem Schlössern Sanssouci und Berlin Glienicke auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes. Dem kleinen Schloss sieht man es deutlich an das es ein Ort der Entspannung war und hier keine Regierungsgeschäfte gemacht wurden.
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