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Kronprinzenpalais in Berlin

  
Kronprinzenpalais Berlin
Kronprinzenpalais Berlin (c) fotoplantage.de
Das Kronprinzenpalais ist eines der geschichtsträchtigsten Gebäude von Berlin. In seinen alten ehrfürchtigen Mauern wurde am 31.August 1990 der Einigungsvertrag zwischen der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet.

Das Kronprinzenpalais wurde im Jahr 1663 erbaut, und diente dem Kabinettsekretär Johann Martitz als Privathaus. Zwischen 1706 und 1732 war das Palais die Dienstwohnung des Gouverneurs von Berlin. In den folgenden Jahren bis 1918 war das Haus wie sein Name bereits verrät, die Residenz des preußischen Herrscherhauses. Es diente verschiedenen Prinzen als Wohnhaus.

Eine neue Ära für das Kronprinzenpalais begann 1919 als Ludwig Justi im Palais eine Abteilung der Nationalgalerie einrichtete. „Die Galerie der Lebenden“ wurde im August 1919 eröffnet. Zu dieser Zeit war diese Form der Ausstellungsart für moderne Künste etwas völlig neues und diente anderen berühmten Ausstellungen wie dem Museum of Modern Art in New York als Vorbild.


 

Die Sammlung im Kronprinzenpalais war einmalig auf der Welt und ihre Legende lebt noch heute. Das Ende der grandiosen Sammlung kam jedoch 1933, als viele Werke als entartete Kunst deklariert wurden und der Vernichtung preisgegeben waren. Die Zeit der einmaligen Sammlung im Kronprinzenpalais war damit zu Ende und das erste Museum für zeitgenössische Kunst damit Geschichte.

Die Geschichte vom Kronprinzenpalais sollte auch ein jähes Ende haben. Im Zweiten Weltkrieg durch direkte Bombentreffer bis auf die Grundmauern zerstört, wurde es nachdem Krieg abgetragen. Erst im Jahr 1968 / 69 wurde der alten Legende wieder neues Leben eingehaucht. Das Kronprinzenpalais wurde wenn auch in veränderter Form wieder aufgebaut und diente unter anderem Namen als Gästehaus der Regierung der DDR. Heute wird das Gebäude wieder unter seinem eigentlichen Namen für wechselnde Kulturveranstaltungen in Berlin genutzt.