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KaDeWe in Berlin, Kaufhaus des Westens

  
KaDeWe Kaufhaus des Westens Berlin
KaDeWe Kaufhaus des Westens Berlin (c) fotoplantage.de
Das liebevoll KaDeWe genannte Kaufhaus des Westens ist das größte Kaufhaus Kontinentaleuropas und nach dem Kaufhaus Harrods in London das zweitgrösste in Europa. Das KaDeWe war der Inbegriff des Luxusshoppens in Berlin und befindet sich in der Tauentzienstraße in Berlin Schöneberg.

Das Haus hat eine weitreichende Vergangenheit, die bis in die Kaiserzeit reicht. Das Kaufhaus des Westens wurde 1905 vom Kaufmann Adolf Jandorf zusammen mit Max Emden gegründet. Beim Eröffnungstag am 27. März 1907 hatte das Haus bereits fünf Etagen und umfasste eine Fläche von 24.000 Quadratmetern. Das Konzept des Kaufhauses fand Jandorf in Amerika. Es umfasste mehrere kleinere Geschäfte unter einem Dach. Die Fassade war nicht spektakulär gestaltet dafür war der Innenraum umso luxuriöser ausgestattet. Das Haus hatte eine enorm hohe Attraktivität durch sein breites Angebot, das über Teesalons bis hin zum Friseur reichte.


 

Die Tauentzienstraße entwickelte sich im Laufe der Zeit von einer reinen Wohnstraße zu einem Einkaufsparadies mit dem KaDeWe an der Spitze. Das Kaufhaus gehörte Ende der 20’ger Jahre zum Konzern Hermann Tietz. Der Konzern Hermann Tietz war nichts anderes als die bekannte Warenhauskette Hertie, die vom späteren Eigentümer Georg Karg im Zuge der Arisierung übernommen und umbenannt wurde.

Das KaDeWe, das zum Hertie Konzern gehörte wurde, durch ein abgestürztes Flugzeug im Krieg stark beschädigt. Das Warenhaus brannte völlig aus, wobei auch das Archiv und fast die gesamte Einrichtung verloren ging. Ein Notverkauf wurde im Femina Tanzpalast eingerichtet.

Am 3. Juli 1950 wurde das glorreiche KaDeWe seinen Berlinern zurückgegeben. Die Berliner kamen in Scharen und in etwa 180.000 Menschen schlenderten am ersten Tag durch die Hallen des Hauses. Das Kaufhaus des Westens gehört ebenso zu den Attraktionen eines Berlin Besuches wie der Reichstag oder das Brandenburger Tor.