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Deutsches Theater in Berlin

  
Deutsches Theater
Deutsches Theater in Berlin (c) Henry Godofski, pixelio.de
Das deutsche Theater in Berlin wurde einst als Possentheater gegründet und entwickelte sich im Laufe seines Bestehens zu einem renommierten Theater in der Berliner Theaterlandschaft.

1849 bis 1850 wurde das Gebäude des deutschen Theaters errichtet. Den Auftrag hierzu erteilte der Kasinobesitzer und Theaterfreund Friedrich Wilhelm Deichmann. In seinem Garten hatte der Lustspielfreund bereits über den Sommer hinweg eine kleine Bühne etabliert, auf der Lustspiele und Possen dargeboten wurden.
Das neue Theater in der Berliner Theaterlandschaft trug am Anfang seines Bestehens den Namen Friedrich- Wilhelm- städtisches Theater und hatte den Anspruch volkstümlich unterhaltend zu sein.

Seit dem Jahr 1860 wurden im Theater nun auch Operetten aufgeführt. 1883 wurde unter dem Schriftsteller Adolph L’Arronge das deutsche Theater gegründet, dass sich hauptsächlich einem anspruchsvollem Programm mit einer Mischung aus volkstümlichen und klassischen Stücken widmete. Das neu gegründete deutsche Theater übernahm das Gebäude vom alten Friedrich- Wilhelm- Städtischem Theater.


 

Eine neue Ära des Theaters begann unter Max Reinhardt, der das Theater als Intendant 1905 übernahm. Reinhardt kaufte 1906 das Gebäude des Theaters und baute einen Ballsaal auf dem Nachbargrundstück um und eröffnete hier die Kammerspiele.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Theater von Heinz Hilpert geleitet. Der bis zur Schließung des Theaters im Jahr 1944, dessen Intendant blieb. In der Nachkriegszeit war das Theater in Ostberlin gelegen auf den guten Willen der Oberen der DDR angewiesen um seinen Spielplan durchführen zu können.

Nach der Wende entwickelte sich das Theater, das seit jeher eher bekannt war für die leisen Töne, zu einem interessanten Mitglied der Berliner Theaterszene. Produktionen des Theaters standen auf den Nominierungslisten des renommierten Nestroy-Theaterpreises.