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Deutsche Staatsoper in Berlin

  
Deutsche Staatsoper Berlin
Deutsche Staatsoper in Berlin (c) Birgit, pixelio.de
Die Deutsche Staatsoper ist die Granddame unter den Opern der Stadt Berlin. Sie liegt an der Prachtmeile von Berlin „Unter den Linden“, an der sich weitere berühmte Gebäude wie das alt ehrwürdige Hotel Adlon und wie das imposante Brandenburger Tor befinden.

Im Jahr 1741 als königliche Hofoper im Auftrag Friedrich II. erbaut, blickt das Gebäude der Deutschen Staatsoper auf eine lange Geschichte zurück. Einstweilen war das Opernhaus Teil des legendären Forum Fridericianum, dem heutigen Bebelplatz; das jedoch nie vollständig verwirklicht und im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde. Die Hofoper wurde eingeweiht mit der Aufführung Cleopatra e Cesare von Carl Heinrich Graun. Im Jahr 1843 verwüstete ein katastrophales Feuer die berühmte Oper bis auf die Grundmauern. Der Wiederaufbau erfolgte umgehend, wenn auch kleinere Umgestaltungen vorgenommen wurden. Mit dem Ende der Monarchie kam auch das Ende der Hofoper, die fortan als Staatsoper Unter den Linden fungierte.


 

In den 20’ger Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgten Modernisierungsarbeiten, die das Spielen in der Oper erleichtern sollten. Eine brutale Zweckentfremdung muteten die Nationalsozialisten dem Opernhaus zu, indem sie es als Repräsentationshaus für die Partei und Staatsführung missbrauchten. Die Judenverfolgung machte auch vor dem Ensemble und den Mitarbeitern der Staatsoper nicht halt.

Die dunkelste Zeit der Geschichte der Staatsoper endete in mehreren Bombenangriffen und der vollständigen Zerstörung des alten Hauses. In den Jahren 1952 bis 55 erfolgte der Wiederaufbau nach original Vorlagen. Nur noch rudimentäre Stücke der alten Fassade konnten übernommen werden. Eine erneute Entfremdung des Gebäudes geschah in der Zeit der DDR als es erneut als Repräsentationshaus der Partei und Staatsführung genutzt wurde. Das Gebäude der Deutschen Staatsoper unter den Linden ist ein historischer Prachtbau mit einer wechselvollen Geschichte.