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Belvedere in Berlin im Schlosspark Charlottenburg

  
Belvedere
Belvedere im Schlosspark Charlottenburg in Berlin (c) fotoplantage.de
Ursprünglich wurde das Belvedere in Berlin als Teehaus errichtet. In unmittelbarer Nähe zum Charlottenburger Schloss und Teil dessen Parkanlage diente es Fürsten und Königen der Entspannung. Zwischen 1788 und 1789 für den preußischen König Friedrich II. errichtet, wurde es im Zweiten Weltkrieg stark zerstört.

Nach den Kriegswirren erfolgte der Wiederaufbau des kulturell hoch bedeutenden Baus, liebevoll nach alten Stichen. Der originalgetreue Wiederaufbau nahm insgesamt 4 Jahre von 1956 bis 1960 in Anspruch. Das kleine Teehaus erstrahlt heute in alter neuer Pracht und vermittelt den vielen Besuchern der Parkanlagen des Charlottenburger Schlosses einen Eindruck der barocken Baukunst.

Das Belvedere besteht aus einem ovalen Grundriss, an den sich vier Rechtecke anschließen. In einem dieser kleinen rechteckigen Anbauten befindet sich der Eingang. Insgesamt hat das Gebäude 3 Stockwerke. Eine Kupferbeschlagene Kugel bildet das Dach des Gebäudes, auf dem die vergoldeten Knaben stehen. Die drei goldenen Knaben tragen gemeinsam auf dem Kopf einen Blumenkorb.

Das Belvedere besticht durch seine zurückhaltende Architektur und dennoch durch eine reiche Verzierung. Der preußische König Friedrich II, in dessen Auftrag das Gebäude errichtet wurde, nutzte das kleine Teehaus gerne zu musikalischen Vorstellungen. Überliefert ist auch, dass sich hier Geisterbeschwörungen des Rosenkreuzer Geheimordens abgespielt haben sollen. Der König selbst war Mitglied im Rosenkreuzer Orden. Der Rosenkreuzer Orden war eine Geheimgesellschaft, die sich vieler Richtungen verschrieben hatte wie beispielsweise der Alchemie.


 

Heute ist das Belvedere in Berlin ein Museum, das Sitz einer Dauerausstellung mit Stücken aus der Berliner Porzellan-Manufaktur. Das Gebäude selbst steht natürlich unter Denkmalschutz und ist mindestens ebenso interessant und imposant wie die Ausstellung in seinen Räumen.