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Alexanderplatz in Berlin

  
Alexanderplatz
Alexanderplatz in Berlin (c) Hawkeye06, pixelio.de
Der Alexanderplatz war der zentrale Platz von Ostberlin und der Schauplatz der größten Demonstration gegen die Unterdrückung durch den Kommunismus in Ostdeutschland. Am 4. November 1989 versammelten sich eine Million Menschen auf und um den Alexanderplatz um gegen das Regime der DDR zu demonstrieren und ihren Willen zur Freiheit zu bekräftigen. Nur Tage später fiel die Berliner Mauer und mit ihr das verhasste Regime.

Die Geschichte des Alexanderplatzes reicht bis ins frühe 17. Jahrhundert zurück. Der Platz, der erst in späteren Jahren seinen heutigen Namen bekommen sollte, diente seinerzeit als Wochenmarkt und zum Teil auch als Viehmarkt. Im Laufe seiner Existenz wandelte sich seine Bestimmung vom Wochenmarkt zu einem Paradeplatz des Militärs. Ein Fixpunkt in der Geschichte des Alexanderplatzes war im Jahr 1805 der Besuch des russischen Zaren Alexander I. Zu diesem Anlass wurde der Platz auf Geheiß des Königs von Preußen in Alexanderplatz umbenannt.

Während der Märzrevolution 1848 war der Alexanderplatz Schauplatz von starken Straßenkämpfen. Barrikaden wurden errichtet und selbst Theodor Fontane beteiligte sich am Aufbau der Barrikaden.


 

In den Goldenen Zwanziger Jahren die Berlins Blütezeit waren erlebte auch der Alexanderplatz seine größte Zeit. Er beherbergte das damals größte Kaufhaus der Welt mit dem Warenhaus Tietz. Der Alexanderplatz gehörte ebenso wie der Potsdamer Platz und dem Prachtboulevard Unter den Linden zum pulsierenden Herzen der Weltstadt Berlin.

Wie auch der Rest des Bezirkes Berlin Mitte, wurde auch der Alexanderplatz im Zweiten Weltkrieg in starke Mitleidenschaft gezogen. Der Wiederaufbau des im Ostteil der Stadt liegenden Platzes geschah unter den damaligen Gesichtspunkten der Weltanschauung des Ostdeutschen Regimes. Nach der Wende setzte auch am Alexanderplatz der Boom ein, der die ganze Stadt erfasst hatte. Auf dem „Alex“ steht auch der Fernsehturm.